Tayrona Nationalpark

Tayrona Nationalpark

Der Tayrona Nationalpark ist wahrscheinlich der beliebteste Nationalpark Kolumbiens. Er umfasst einen Abschnitt der Karibikküste und die dahinterliegenden Regenwälder, die sich bis zum Fuß der Sierra Nevada de Santa Marta erstrecken. Der Park beginnt gleich nach Taganga unweit von Santa Marta und erstreckt sich bis zur Mündung des Río Pedras, 35km weiter östlich.

In dieser Region lebten einst die Tairona, von denen Archäologen einige Funde gemacht haben. Ihre Nachfahren leben heute, so vermutet man, in den Tälern und Hochebenen der Sierra Nevada de Santa Marta.

Kolumbien Reise: Tayrona NationalparkDie Sandstrände an der Küste gehören zu den schönsten Kolumbiens. Viele davon liegen malerisch an tief eingeschnittenen Buchten und sich von Palmen gesäumt. Augrund der starken Strömungen ist allerdings an den meisten Stränden schwimmen verboten. Nur an wenigen Küstenabschnitten kann man gut baden und schnorcheln.

Im Nationalpark wurden 108 Säugetierarten gezählt, darunter Brüllaffen, Ozelots, Wild und einige Fledermausarten. Auch etliche Schlangen- und Vögelarten. Viele der Tiere leben allerdings gut versteckt im Wald.

In der Hochsaison und an Wochenenden ist der Tayrona Nationalpark oft überlaufen. Dann sind die Unterkünfte – großteils in Zelten und Hängematten – oft ausgebucht und an den beliebtesten Stränden tummeln sich viele Menschen.