Philosophie

Philosophie

Jede Reise bietet uns die Gelegenheit, Neues und oft wenig Vertrautes kennenzulernen. Insbesondere auf Reisen, die in ferne Kontinente führen, begegnen wir anderen Kulturen, interessanten Menschen und uns unbekannten, aber oft faszinierenden Landschaften. Hier ist es wichtig, die Augen und Ohren offen zu halten, um die Impressionen aufnehmen zu können. Wir können viel Neues lernen, was viel mehr sein kann, als reine Aufnahme von Daten, Fakten und Zahlen. Dadurch erweitern wir unseren Horizont.

Individualität und Flexibilität

Wir wollen Sie dazu motivieren, auch selbstständig die Städte, Dörfer oder Landschaften zu erkunden. Möglicherweise haben Sie ohnehin bei uns gebucht, weil Sie nicht Tag und Nacht betreut werden wollen. Bei manchen unserer Reisen wird dieser Aspekt stärker zu Tage treten als bei anderen, die eher einer klassischen Rundreise gleichen. Aber auch bei den Rundreisen legen wir Wert darauf, dass sie den ein oder anderen halben oder ganzen Tag zur freien Verfügung haben. Sie haben auch immer wieder Wahlmöglichkeit, gewisse Aspekte ihrer Reise selbst zu wählen. Damit wollen wir vermeiden, dass Sie Programmpunkte absolvieren müssen, die Sie nicht interessieren.

Keine Eile

Unsere Philosophie ist daher, dass man ein Land besser kennenlernen kann, wenn man nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten eilt. Wir möchten, dass Sie sich ein wenig Zeit nehmen und so ein besseres Gefühl für das Leben in der Menschen in den Destinationen bekommen. Gehen Sie durch die Altstadt von Quito, betrachten Sie die stattlichen Bauwerke und beobachten Sie die Passanten, die ihrem Ziel entgegenstreben. Spazieren Sie durch das hübsche kleine Barichara und spüren Sie den ruhigen und gemächlichen Rhythmus des Dorfes. Oder schlendern Sie durch den Markt von Otavalo und bestaunen Sie die Farbenpracht.

Sanfter Tourismus

Ziel des sanften Tourismus (oder: nachhaltiger Tourismus) ist es, möglichst wenig auf die Natur des Landes einzuwirken und keinen Schaden anzurichten. Das ist als Gegenentwurf zum Massentourismus gedacht. Dies ist nur möglich, wenn die Reisegruppen klein sind. Dann können wir in kleineren Hotels oder Pensionen übernachten, die sich harmonisch in die Umgebung eingliedern. Im Gegensatz zu großen Hotelanlagen gab es kaum oder keine Eingriffe in die Natur. In den kleineren Hotels werden in der Regel auch vorwiegend lokale Lebensmittel zur Bewirtung der Gäste verwendet.

Ethnotourismus

Besonderes Interesse verdienen die Kultur und die Traditionen der einheimischen Bevölkerung. Die indigenen Gruppen Ecuadors und Kolumbiens haben viel zu bieten. Die Märkte von Otavalo oder Guamote sind ein besonders eindrucksvolles Beispiel. Die Kultur der Indigenen lernen wir in den Dörfern am besten kennen, wo sich Traditionen noch erhalten haben. Freilich gibt es hier auch Grenzen. Manche Gruppen – beispielsweise die Kogi in Kolumbiens Sierra Nevada de Santa Marta – wollen keinen Kontakt mit der Außenwelt. Auf diese Wünsche müssen wir natürlich Rücksicht nehmen.